Thienemann-Esslinger

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Zutritt nur für echte Abenteurer!

Ab 10 Jahre

Band 1, 384 Seiten, mit Relieflack

Format:
148 x 210 mm

ISBN:
978-3-522-50543-7

Übersetzt von:
Ulrike Köbele

Preis:
14,99

Erscheinungstermin:
16.02.2017

Sofort lieferbar.
Lieferzeit 3-4 Werktage.

Wade Albert White, Timo Grubing

Saint Lupin´s Academy

Zutritt nur für echte Abenteurer!

Ein neues spannendes Abenteuer mit Suchtpotenzial voller Magie, Witz und Freundschaft! 

In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen, das Schicksal der Akademie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet!


Pressestimmen

„Ein grandioses Buch für Jugendliche und junge Erwachsene ab. ca. 10 Jahren. Fantastisch geschrieben, kann man diese Geschichte einfach nur lieben.“

Book Reviews - Die österreichische Lesecommunity



Leserstimmen

Anna und das große Abenteuer

anke3006 (10-07-17 20:37)

In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen, das Schicksal der Akadamie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet! Wir haben das Buch verschlungen. Es ist von Anfang an spannend. Diese gruselige Oberin im Waisenhaus. Die fehlende Fahrkarte für Anne. Oder Hund, die Feuerechse. Schon zu Anfang geht es sehr turbulent zu. Man ist als Leser sofort im Geschehen und man will unbedingt wissen was passiert. Wade Albert White hat mit Anna, Penelope und Hiro drei tolle Charaktere erschaffen, die uns wirklich ans Herz gewachsen sind. Und dieses ultimative Handbuch, das ist ganz was Besonderes. Wir hatten beim Lesen viel Spaß und es passiert immer wieder ganz etwas überraschendes. Ein Buch das uns sehr gefallen hat.

Ein neues spannendes Abenteuer mit Suchtpotenzial voller Magie, Witz und Freundschaft!

Melanie Berg (26-06-17 16:00)

In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen, das Schicksal der Akademie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet.

In den letzten Tagen im Krankenhaus war ich zu Besuch in der Saint Lupin's Academy- Zutritt nur für echte Abenteurer! Absurd, sehr komisch und rasant, man fliegt nur so über die Seiten, so vergingen die Tage im Krankenhaus (3) doch der schnell.

Worum geht es:

Die beiden Freundinnen Anne und Penelope leben in Saint-Lupin's-Institut für Fortwährend Ungezogene und Grässlich Unansehnliche Kinder ( Hammer krasse Betitelung, da fühlt man sich als Kind doch richtig wertgeschätzt, oder was meint ihr? ) die Oberin der Institution ist natürlich nur des Geldes wegen in diesem Amt und hasst natürlich Kinder. Jedes Jahr, wenn angeblich das Geld ausgeht, werden alle Kinder die 13 sind aus dem Waisenhaus geschmissen. Dann haben sie entweder eine Familie, die sie aufnimmt, werden auf der Zauberacademy aufgenommen oder, wenn sie ganz viel Pech haben, kommen sie in den Steinbruch und schuften dort bis zum Umfallen. Natürlich möchten die beiden Freundinnen auf die Zauberacademy, beim adoptieren würden sie wahrscheinlich getrennt werden und der Steinbruch ist natürlich gar keine wirkliche Option. Aber sie möchten ja Abenteuer bestreiten, zum Leidwesen der beiden werden sie dort aber nicht aufgenommen. Aber wie es immer so kommt, kommt es anders und dann als man denkt, und plötzlich, stecken die beiden unerwartet in ihrem Abenteuer, das aber so plötzlich passierte, das sie ganz und gar nicht vorbereitet sind, ihnen bleiben 3 (!!) Tage um die Welt vor ihrem Untergang zu retten. Es gibt viel Magisches und Fantastisches. Beispiele hierfür, gerne: es ist eine Welt, in der man mit Feuerbällen von Drachen reisen kann, in der es Zombiehaie gibt, Wesen aus Sand und viele andere Geschöpfe. Eine Welt, die nicht mehr als Kugel zusammen hängt, sondern in verschiedenen Ebenen aufgeteilt ist, die man, neben den Feuerbällen, mit Luftschiffen erreichen kann. Archäologen versuchen die "alte Welt", die Welt, die wir heute kennen, zu verstehen und Hinweise zu finden.

Es gibt das klassische Bild von Gut und Böse, wobei diese teils verschwimmen und man auf einmal nicht mehr sicher ist, über die Intigrität der einzelnen Protagonisten. Aber auch die richtig Bösen erscheinen.
Viele Fragen und Zusammenhänge bleiben offen, ist ja auch der erste Teil, und wenn es so spannend weiter geht, bin ich ganz vorne dabei.

Wichtig ist noch der Fund des letzten "ultimativen Handbuchs für Abendteurer" von Anne, in diesem Handbuch steckt Magie. In der Geschichte sind graue Seiten zwischen den Kapiteln in denen immer Auszüge von diesem magischen Werk eingeworfen sind.

Ich bin total begeistert von der temporeichen Handlung, und der Mischung von Abenteuer, Magie und Witz. Und es ist nicht der Versuch einen Abklatsch von Harry Potter zu erzählen sondern baut viel mehr auf Abenteuer denn auf Zauberei. Die beiden Freundinnen Anne und Penelope sind bezaubernd und total sympathisch.

Klare Leseempfehlung!

Zutritt nur für echte Abenteurer!

Barbara Puschnig (08-05-17 15:07)

Anne hat zwei große Wünsche: Das Waisenhaus Saint Lupin’s verlassen und auf eine Abenteurerakademie zu gehen. Doch beides gestaltet sich schwieriger als erwartet. Doch plötzlich überstürzen sich die Ereignisse. Nicht nur das Anne auf einer kleinen, unbekannten Abenteuerakademie aufgenommen wird, sie aktiviert auch gleich eine Mission der Stufe 13. Ohne Ausbildung und mit einem Zeitfenster von drei Tagen muss sie die Mission erfolgreich abschließen. Immer an ihrer Seite ihre beste Freundin Penelope und der geheimnisvolle Hiro. Ohne wirklichen Plan und dürftiger Ausstattung stürzen sich die drei in ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Aber ihnen ist klar, wenn sie scheitern endet nicht nur ihre Karriere als Abenteurer, nein, es bedeutet das Ende der Welt.

Anne ist ein 13jähriges Mädchen und hatte es bis jetzt in ihrem Leben nicht besonders leicht. Aufgewachsen im Waisenhaus des Grauens musste sie schreckliches erleben. Harte körperliche Arbeit im Kohlebergwerk, nur Haferschleim zu essen und gemeine Strafen der Oberin. Sie weiß nicht wo sie herkommt, geschweige denn wer ihre Eltern waren. Einzig ihre Freundin Penelope und die Bücher die sich heimlich aus der Bibliothek „ausborgt“ versüßen ihr ihren harten Alltag ein wenig. Und natürlich die Aussicht möglichst bald das Waisenhaus zu verlassen und Abenteuer zu erleben.
Anne und Penelope gehen mutig an die Dinge heran auch wenn sie weder eine richtige Ausbildung, noch eine vernünftige Ausrüstung geschweige denn einen Plan haben. Zusammen sind sie stark und trotzen jeglichen Schwierigkeiten die ihnen in den Weg gelegt werden. Der Leser merkt sofort, dass die beiden eine sehr innige Freundschaft verbindet.

Die Geschichte selbst erinnert sehr stark an eine Quest und ist an vielen Stellen total skurril und abgedreht. Autor Wade Albert White erzählt die ganze Geschichte mit einem Augenzwinkern und immer wieder gibt es Momente bei denen man lauthals Lachen möchte. Obwohl es sich hierbei definitiv um einen Abenteuerroman handelt, hatte ich doch immer das Gefühl dass der Autor das komplette Genre immer wieder durch den Kakao zieht. Er überspitzt viele Dinge und zieht sie dadurch ins Lächerliche, bindet dies aber wunderbar in die Geschichte ein, sodass man in einem fantastischen und völlig abgedrehten Abenteuer gefangen ist. Ein wenig erinnert mich dies an Douglas Adams‘ Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“, allerdings die Jugendvariante davon. Wobei auch Erwachsene auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

Mit Saint Lupin’s Academy schafft der Autor das, womit Disney schon seit einigen Jahren großen Erfolg hat: Mit dem gleichen Werk Kinder und Erwachsene zu unterhalten und zu faszinieren. Natürlich interpretieren Erwachsene andere Dinge hinein, lachen an anderen Stellen oder aus anderen Gründen, aber Spaß haben sie sicher gleich viel wie der Nachwuchs.

Das Sprachniveau ist für das empfohlene Lesealter (ab 10 Jahren) angemessen, wirkt dabei aber nicht zu kindlich oder einfach. Die Spannungskurve zieht sich über das ganze Buch und ich persönlich hatte nie das Gefühl das sich der Autor in langatmigen oder ausschweifenden Erklärungen verheddert. Einige offene Punkte werden nicht restlos aufgeklärt, was in Anbetracht kommender Nachfolgebände aber zu erwarten war. Die Geschichte ist aber in sich abgeschlossen; die offenen Punkte betreffen hierbei eher die Charakterentwicklung.

Für mich als Fantasy-Fan war dieses Buch auf jeden Fall eine Überraschung. Einen klassischen Fantasy-Roman sollte man sich hierbei aber nicht erwarten, das dürfte aber bereits durch die Lektüre des Klappentextes klar sein. Dafür bekommt man einen wunderlichen, teilweise bizarren und fantastisch schrulligen Abenteuerroman mit einzigartigen Charakteren.

Drei Helden auf Abenteuermission

Christina (02-05-17 20:04)

Inhalt:
Anne, Penelope und Hiro wurden auf der Abenteuerakademie angenommen und sind auf einer Mission, die sie in kürzester Zeit meisten müssen. Für eine dreijährige Ausbildung, bleibt keine Zeit und so haben sie nur drei Tage, um eine tödliche Prophezeiung erfolgreich zu lösen. Es steht vieles auf dem Spiel - nicht zuletzt ihr eigenes Leben. Mithilfe eines magischen Buches und einem Handschuh, stellt sich Anne allen Hindernissen. In Kombination mit Zauberei und Kampfkunst, bilden die drei ein cooles Team.

Meinung:
Das Cover finde ich nicht nur optisch gelungen, sondern es spiegelt auch den Inhalt der Geschichte wieder. Die Elemente, die auf dem Cover zu sehen sind, passen sehr gut zu der Geschichte und so erhält man durch das Bild, nicht nur einen ersten Eindruck, sondern auch eine kleine Vorschau.
Der Autor bringt viele fantasievolle Elemente in die Geschichte ein, so dass beim Lesen die Vorstellungskraft angeregt wird.
Die Handlung ist interessant, denn es passiert ständig etwas und so ist das Buch spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Während des Lesens, wurde es nie langweilig und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Den Schreibstil des Autors, empfand ich als angenehm, zumal er auch keine außergewöhnlichen Worte verwendet, die allzu kompliziert sind.
Die Kapitel finde ich nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Die Überschriften sind passend gewählt und so weiß man, worum es in den jeweiligen Kapiteln geht. Das Besondere an dem Buch ist, dass jedes Kapitel mit einer Seite aus dem magischen Handbuch für Abenteurer endet und so mehr Leben in die Geschichte bringt.
Die Charaktere finde ich wirklich sympathisch und jeder hat auf seine Weise eine ganz besondere und unverwechselbare Art. Meiner Meinung nach ist alles mit dabei, was zu einer gelungenen Geschichte dazugehört.

Fazit:
Eine stimmige Fantasiegeschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann – nicht nur für Kinder, sondern auch Erwachsene :)

Ein abgedrehtes Fantasy Spektakel!

Verena Schulze (20-04-17 08:40)

Anne ist fast 13 und wartet sehnsüchtig darauf das St. Lupin’s Waisenhaus endlich verlassen zu dürfen. Mit 13 dürfen die Waisen nämlich mit einem Transportschiff zu Ihrer jeweiligen Abenteuerakademie fahren. Leider hat weder Sie noch Ihre Freundin Penelope bisher eine Zusage von einer Akademie erhalten. Dazu kommt dass die Leiterin des Waisenhauses Anne keine Fahrkarte für das Schiff bewilligt, weil angeblich die Fahrpläne geändert wurden … Als Anne dann die Feuerechse der Oberin – genannt „Hund“ – ausführen soll überschlagen sich jedoch die Ereignisse. Von einer Unbekannten wird ihr nicht nur ein magischer Handschuh ausgehändigt, sondern auch ein Platz an der Todesberg-Academy für Abenteurer angeboten! Doch die Oberin will dies um jeden Preis verhindern und so müssen Anne und Penelope flüchten.

An der Academy angekommen bleibt kaum Zeit ihr neues Leben zu realisieren und ihren Mitschüler Hiro kennen zu lernen, denn sie werden sofort auf eine atemraubende und eigentlich unschaffbare Mission geschickt …

White hat eine ganz neue Welt erschaffen. Sehr detailreich und abgedreht. Manchmal hatte ich Schwierigkeiten in dieser fantastischen Welt alle Details aufzunehmen und musste mehrmals zurück blättern um alles zu erfassen. Die Sprache ist wieder durchaus kindgerecht – manchmal etwas zu modern. Jedoch machen solche Ausdrücke wie z.B. „Wildcard“ im Verlauf des Buches wieder Sinn, wenn man mehr und mehr realisiert, dass unsere moderne Welt wie wir sie heute kennen in Anne’s Welt die „alte Welt“ genannt wird.

Zwischen den einzelnen Kapiteln sind immer wieder Seiten des Handbuches für Abenteurer eingeschoben. Meiner Meinung nach völlig unnötig. Sie sind zwar witzig gemeint und erinnern mich ein wenig an das „The Hitchhikers Guide to the Galaxy“ von Douglas Adams – aber sie tragen nicht wirklich zur weiteren Information über die neue Welt bei und stören eher im Lesefluss.

Wenn man genau aufgepasst hat, wird das Ende im Titel vorweg genommen. Das finde ich nicht so toll. Denn ich hatte mich schon gefragt warum die Academy in der Anne aufgenommen wird „Todesberg Academy“ heißt und nicht „St. Lupin’s Academy“ … aber genug gespoilert.

Ich finde es besonders gelungen, dass die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Natürlich gibt es noch offene Fragen und der Hinweis auf eine Fortsetzung – aber nicht so dass ich mich nun ratlos nach Beendigung des Buches wiederfinde und nur noch an die Fortsetzung denken kann. Das finde ich besonders bei einer jungen Zielgruppe sehr wichtig – denn Kinder zählen ja nicht zu den geduldigsten Geschöpfen auf dieser Erde!

Eine kleine Entdeckung kann ich mir doch nicht verkneifen: Anne wirft einen magischen Zweig Ihrem Widersacher zu und zwei Kapitel später holt sie ihn wieder aus der Tasche. Das ist nicht wirklich mit Magie zu erklären, sondern eher mit der Auswahl der Beta-Leser ????

Alles in allem ein wirklich fantastisches Buch im wahrsten Sinne des Wortes! Ein Feuerwerk der Ereignisse und sehr witzig. Ich würde es uneingeschränkt empfehlen trotz der kleinen Kritikpunkte. Die Zielgruppe würde ich mehr im Kinderbuch Bereich ansiedeln als im Jugendbuch aufgrund der sehr kindgerechten Schreibweise – aber auch junggebliebene Erwachsene wie ich haben Ihren Spaß an dieser abgedrehten Welt.

Zutritt nur für echte Abenteurer

Gelis (11-03-17 14:03)

Als Anne nicht wie vorgesehen mit ihrer Freundin Penelope das Waisenhaus verlassen darf, planen die beiden ihre Flucht. Doch das Schicksal hält anderes für die beiden bereit: eine Abenteuer-Mission, die ihre neue Heimat (eine Abenteurer-Akademie) und sogar die Welt retten soll. Unterstützt werden sie von ihrem Schulkollegen Hiro, somit ist das Trio Krieger - Zauberer - Schmied (!) komplett. Leider haben sie nur wenige Tage Zeit, die äußerst gefährliche Mission zu erledigen!

Und schon befinden wir uns in einer wahrlich abenteuerlichen Geschichte, die immer wieder eine neue Wendung nimmt. Angereichert wird die Erzählung durch eingeschobene Auszüge aus 'Das ultimative Handbuch für Abenteurer' und anderen Nachschlagewerken. Dies, der skurrile Humor und der etwas chaotische Erzählstil machen es allerdings jungen Lesern vielleicht etwas schwer, dem roten Faden der Geschichte zu folgen.
Ich fand es spannend und unterhaltsam. Ein ungewöhnlicher Auftakt einer neuen Reihe (die übrigens in keiner Weise an Harry Potter erinnert) - erfrischend anders. Dennoch hat es mich weniger 'gepackt' als ich erwartet hatte.
Ein paar Sachen sind am Ende des Buches noch ungeklärt. Ob ich jedoch weitere Bände lesen werde, weiß ich noch nicht. Ich lasse mich mal überraschen, ob mich die "Drachentöter-Mission", die wohl in Band 2 folgen wird, dann zum Lesen reizt.

Herrlicher Roman für phantasiebegabte Leser jeglichen Alters

PMelittaM (18-02-17 12:35)

Mit 13 Jahren haben die Waisenkinder endlich die Chance, dem St. Lupins Institut zu entkommen. Annes Geburtstag ist am nächsten Tag und kurz nach Mitternacht legt das Schiff ab, mit dem sie St. Lupins verlassen kann – doch dann geht einiges schief und ein Plan B muss her. Ganz überraschend ergibt sich eine andere Möglichkeit, doch die ist alles andere als ungefährlich, aber Anne bleibt kaum eine andere Wahl …

Ein richtig gutes Kinderbuch weiß auch Erwachsenen zu gefallen, weshalb ich gerne ab und zu ein solches lese. Und dieser Roman hat tatsächlich alles, was, zumindest phantasiebegabten, Erwachsenen gefällt. Er ist schwarzhumorig wie die Lemony-Snicket-Bücher, phantasievoll wie die Romane von Michael Ende, dazu noch sehr spannend. In meinen Augen gibt es eine ganze Reihe neuer Ideen, natürlich auch ein paar Klischées, wie etwa die Antagonistin, aber das gehört einfach dazu. Dass es sich um einen Debütroman handelt, merkt man dem Roman auf keiner Seite an, chapeau, Mr White!

Der Roman ist vor allem von Humor geprägt, der mich mehr als einmal laut lachen ließ. Das fängt schon mit dem ersten Satz an, den ich hier nicht zitieren möchte, lest ihn selbst, geht über die eingeschobenen „Zitate“, die auf graugetöntem Papier nach jedem Kapitel erscheinen und endet mit dem, auf dem Kopf stehenden, „geheimen Epilog“.

Die Protagonisten sind drei Dreizehnjährige, die aber auch Erwachsenen Identifizierungsmöglichkeiten bieten, zumindest jenen, die sich noch erinnern können, jung gewesen zu sein, und für die anderen ist der Roman sowieso nichts. Die Drei sind alles andere als perfekt, was sehr erfrischend ist, alles mögliche geht schief, doch aufgeben kommt fast nie in Frage. Es gibt auch ein paar Erwachsene, die wichtige Rollen spielen, u. a. die Antagonistin, und mehrere nicht menschliche Wesen. Sie alle sind dem Autor gut gelungen, zum Teil sehr phantasievoll oder auch einfach nur sehr skurril, und dabei so erstklassig beschrieben, dass man sie bildlich vor Augen hat.

Um was für eine Welt es sich handelt, erschließt sich erst nach und nach, eine Überraschung wird auch geboten, die vielleicht nicht ganz neu ist, aber, zumindest von mir, immer wieder gern gelesen. Überraschungen hat es übrigens einige, und manche stellen den Roman auch ein bisschen auf den Kopf bzw. nötigen den Leser dazu, seine Vorstellung dieser Welt noch einmal zu überdenken.

Das Ganze erinnert immer mal wieder an ein Fantasyrollenspiel, was mir persönlich große Freude bereitete. Aber auch hier findet der Autor seinen ganz eigenen Weg, die Geschichte ist, zumindest größtenteils, nicht vorhersehbar.

Das Beste zum Schluss: Am Ende stehen alle Zeichen auf Fortsetzung, zumal nicht alle Fragen geklärt sind. Der Roman ist aber trotzdem in sich geschlossen und es gibt keinen Cliffhanger am Ende.

Der Roman ist ein wunderbares Buch für phantasiebegabte Menschen jeden Alters. Ich hoffe auf viele Fortsetzungen und vergebe volle Punktzahl sowie eine Leseempfehlung.

Saint Lupin`s Academy – Abenteuerlich, verrückt und magisch!

Lollyolopop (18-02-17 11:57)

Die Geschichte handelt von Anne und ihrer besten Freundin Penelope, die in einem Waisenhaus unter schrecklichsten Umständen aufwachsen. Der einzige Weg zu entkommen, ist 13 zu werden oder für eine der sagenhaften Abenteuermissionen ausgewählt zu werden und auf eine Abenteuerakademie zu kommen – wovon Anne und Penelope seit Jahren träumen. Beim Gassi-gehen mit einer Feuerechse trifft Anne auf Jocelyn, die ihr einen magischen Panzerhandschuh gibt und sie damit in ihr eigenes Abenteuer stürzt – nämlich ihre Herkunft zu finden. Es folgt ein spektakuläres Abenteuer mit magischen Panzerhandschuhen, mit regenbogenfarbenem Licht ausstrahlenden Sperlingen, mit Feuerballreisen, mit einem Hyänen-Archeologen, mit einer Katze als Direktorin, mit fliegenden Oger-Libellen-Robotern, mit Zombiehaien und vielem mehr...

Obwohl das alles ziemlich verrückt klingt, ist das Buch spannend und lässt einen mitfiebern (und ein bisschen verrückt ist es wirklich). Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, außerdem passiert immer irgendetwas, das man nicht erwartet.
Die Charaktere sind alle sehr liebenswert und toll ausgearbeitet. Ich hätte mir jedoch gewünscht ein bisschen mehr über ihre Gefühle zu erfahren, dies ist in der Geschichte ein bisschen untergegangen, weil immer so viel passiert. Was mir auch aufgefallen ist, ist dass in dem Buch viele Charaktere ein dunkle Hautfarbe haben (nicht dass es mich stört, aber es ist mir aufgefallen).
Besonders cool war, dass am Ende jedes Kapitels eine Seite aus dem „Ultimativen Handbuch für Abenteurer“ enthalten war – ein Buch, dass je nach Gelegenheit seinen Inhalt ändert.
Vom Ende des Buches aus zu urteilen, wird es auch eine Fortsetzung geben.

Nach dem Verlag ist das Buch ist ab 10 Jahren zu lesen, wobei ich da nicht ganz zustimmen kann, denn hin und wieder sind Sätze ein bisschen schwer ausgedrückt, also von der Geschichte her würde es ab 10 Jahren passen, aber ich würde es nur an geübte Leser empfehen. Außerdem passieren viele verrückte Dinge, die möglicherweise nicht auf jeden Geschmack zutreffen. Wen das alles nicht stört, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!

Brillanter erster Teil für Kinder und große Kinder

Claudia R. (30-01-17 15:23)

Anvil ist so froh, dass sie endlich 13 wird und dem Waisenhaus in dem sie aufgewachsen ist entfliehen zu können. Leider werden sie und ihre beste Freundin Penelope es nicht schaffen, eine Akademie aufzusuchen. Ihr Los soll es sein im Steinbruch zu arbeiten. Als Anvil, die lieber Anne gerufen wird, auch noch erfährt, dass sie noch ein Jahr länger im Waisenhaus bleiben muss ohne ihre Freundin, versuchen die Beiden einen Fluchtplan zu schmieden. Von da an hetzen die Freundinnen im Sauseschritt von einer skurrilen Situation zur nächsten.

Diese Mischung aus Fantasie und SiFi ist einfach grandios und atemberaubend. Auf praktisch jeder Seite passiert etwas Neues, etwas Anderes als man bisher lesen konnte. Ständig trifft man mit wunderbar gezeichneten Charakteren auf neue Schwierigkeiten. Dabei ist das Buch für Erwachsene genau so spannend zu lesen wie für die Zielgruppe.

Erwartet hatte ich mehr oder weniger eine Hogwarts Geschichte. Wer Hogwarts mag, wird von diesem Buch sicher begeistert sein. Statt eine Ausbildung in was auch immer zu bekommen, werden Anne und ihre Begleiter sofort in ein Abenteuer gezogen wie es aufregender nicht sein könnte. Es gibt die Guten und die abgrundtief Bösen Wesen hier. Neue, nie dagewesene Fabelwesen tauchen auf und manchmal ist schon die Namensgebung einfach zum Schmunzeln.

Eine wunderbare, sehr spannende Geschichte mit unvorhersehbaren Wendungen, klugen Protagonisten und einer Welt die wir hoffentlich in vielen weiteren Büchern noch genauer kennen lernen werden.




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