Thienemann-Esslinger

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All the strangest things are true.

Ab 14 Jahre

224 Seiten

Format:
138 x 220 mm

ISBN:
978-3-522-20232-9

Übersetzt von:
Anne Brauner

Preis:
14,99

Erscheinungstermin:
17.01.2017

Sofort lieferbar.
Lieferzeit 3-4 Werktage.

April Genevieve Tucholke

All the strangest things are true.

Wink: ein bisschen seltsam, zurückhaltend, mit wildem rotem Haar und einer ausufernden Fantasie.
Poppy: das schöne Biest, das alle manipuliert, aber den nicht bekommt, den sie eigentlich haben will.
Midnight: ein unsicherer Junge, hin- und hergerissen zwischen beiden.
Sie alle erzählen ihre Geschichte. Eine Geschichte, in der die verrücktesten Dinge wahr sind. Was ist wirklich passiert? Jemand weiß es. Jemand lügt. Wem kannst du trauen?


Pressestimmen

"Die amerikanische Jugendbuchautorin April Genevieve Tucholke inszeniert ein scheinbares Mystery-Setting als Verwirrspiel auf Handlungs- und Erzählebene. Das ist spannend, weil das Spiel nicht vordergründig bleibt, sondern mit der Frage nach Tat und Täter tieferliegend existentielle Fragen verhandelt werden."

rbb Kulturradio, Sonja Kessen


"Die Dreiecksgeschichte zwischen Midnight, Wink und Poppy, bei der abwechselnd in kurzen Abschnitten jeder von ihnen zu Wort kommt, ist unglaublich fesselnd."

Buchkultur


“Ein überaus spannend zu lesender und empfehlenswerter Jugendroman.“

Lesen in Tirol, Andreas Markt-Huter



Leserstimmen

All the strangest things are true

Sonja T. (24-01-17 16:17)

Inhalt: Der schüchternde und herzensgute Midnight liebt Poppy, so lange er denken kann. Aber Poppy ist ein manipulatives und schönes Biest, das alles tut, um zu bekommen was sie will. Sie spielt mit ihren Menschen und auch mit Midnight. Als er dann die schüchternde und leicht verrückte Wink kennen lernt, die so ganz anders ist als Poppy, verliebt er sich in sie. Dann gerät ein Streich aus dem Ruder und einer der Beteiligten lügt.

Meinung: „All the strangest things are true“ ist ein Jugendroman, der um Freundschaft, Liebe und Ehrlichkeit geht. Erzählt wird abwechselnd von Wink, Poppy, Midnight und manchmal von Winks Bruder Leaf, in den Poppy verliebt ist.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, also gerade wie im echten Leben. Das geht von der schüchternden Büchermaus bis zu der manipulativen Diva. In ihrer Verschiedenheit haben mir aber alle sehr gut gefallen.
Vorallem Midnight, den ich am Liebsten mochte. Er ist der Ruhepol in der Geschichte und er steht oft zwischen den beiden Mädchen, die ihm beide nicht egal sind.
In dem Buch geht es außerdem auch um das Erwachsenwerden, denn gerade Wink lebt oft in einer Märchenwelt, in der es Helden und Schurken gibt. Natürlich ist Midnight ihr Held. Im Laufe des Buches müssen aber alle merken, dass es eben nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern noch Nuancchen dazwischen. Das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Die Geschichte glänzt durch ihren lockeren Schreistil und die eher ruhige Erzählweise, die mich allerdings voll und ganz abholen konnte.
Alles in allem mochte ich das Buch sehr gerne, da es mal ganz ohne übertreibende Action und Horror auskommt, aber doch sehr spannend ist.

Fazit: Guter Jugendroman über unterschiedliche Charaktere, Liebe, Freundschaft, Ehrlichkeit und Erwachsen werden.

All the strangest things are true

Sabine S. (24-01-17 16:16)

Genauso verschieden wie die drei Augen auf dem Cover, sind auch Wink, Poppy und Midnight. Von ruhigem Bücherwurm, der Manipulativen Prinzessin und dem Ruhepol der versucht größere Streit zu verhindern ist alles dabei. Das dabei die Sichtweisen zwischen den immer wieder wechselten, gab diesen wirklich tollen und so individuellen Charakteren noch mehr tiefe. Gerade Midnight schlich sich schnell in mein Herz. Seine ganze Art war so herrlich, das ich mich in ihm wiedererkannte Aber ich die anderen waren, ja sie waren normal. Du, ich, jemand anders. So verschieden das sich viele darin wiederfinden konnten.
Der Stil ist wie von der Autorin gewohnt herrlich, auch wenn die Art dieses Buch zu lesen einmal gänzlich anders ist. Denn die Geschichte verläuft nicht geradlinig wie gewohnt.
Etwas episodisch und wie ein Puzzle und so eben vielleicht auch eher ein Buch, bei dem man keine großen Lesepausen einlegen sollte. Sonst könnte ich mir gut vorstellen, das diese erfrischende anfängliche Verwirrung in Frustration umschlagen könnte. Denn hier muss man einfach dran bleiben. Sich von der Autorin dabei aufs Glatteis zu führen gehört dazu. Ist man dazu aber bereit, erwartet einen eine Geschichte so völlig anders, als alles was man so kennt. Denn es zeigt sich das zwischen Liebe, Freundschaft und Erwachsenwerden noch ganze Meere voll Geschichten und Abenteuer liegen.

Interessante Geschichte mit kleinen Mängeln

Moyas Buchgewimmel (19-01-17 22:58)

All the Strangest Things Are True (OT: Wink, Poppy, Midnight) ist ein Buch das aus drei verschiedenen Ich-Perspektiven geschrieben ist. Wink, Poppy und Midnight erzählen in kurzen Kapiteln, die schon fast Gedankenschnipsel sind, ihre Geschichte. Eine ungewöhnliche aber interessante Art eine Geschichte zu erzählen, man braucht als LeserIn allerdings ein wenig Geduld. Denn die Erzählschnipsel reihen sich nicht nahtlos aneinander und das Ganze wirkt ein wenig wie die Lagen einer Zwiebel.

Die episodenhafte Erzählweise von All The Strangest Things Are True macht vom ersten Moment an Spaß. Es ist wie ein Puzzle das man zusammensetzen muss. Obwohl die Handlung zunächst einmal ziemlich schlicht ist, wird man leicht hineingezogen und ist neugierig bei der Sache. Es geschieht anfangs nicht viel in dieser Erzählung. Poppy und Midnight haben ein ungesundes Verhältnis zueinander, zwischen Wink und Midnight bahnt sich eine Freundschaft, vielleicht auch mehr an, Poppy ist eine Tyrannin und schikaniert besonders Wink sehr gerne.
Die Jugendlichen erkunden schließlich aus unterschiedlichen Gründen das alte Spukhaus im Wald und von da an überschreiten alle bestimmte Grenzen. Die Details sind lebendig beschrieben und je weiter man kommt, desto weniger weiß man, wem man noch trauen kann. Die Autorin hat auf jeden Fall ein Händchen dafür mit wenigen Zeilen lebhafte Bilder in den Köpfen zu erzeugen. Appetit macht sie einem auch, wenn sie mit feinen Beschreibungen von würziger Goldmilch oder Tomaten und Mozzarella spricht. Ich kriege selten Appetit beim Lesen, aber hier ist es gleich mehrmals passiert.

Während mir Aufbau und Erzählweise in diesem Buch wirklich gut gefallen haben, ist es mit der sprachlichen Leistung schwieriger. Denn obwohl hier drei verschiedene Personen erzählen, klingen alle absolut gleich. Sie haben keine eigene Erzählstimme. Die Autorin hat diese Marotte der dreifach Wiederholung, die auch alle Protagonisten benutzen, so dass man nicht einmal von einer individuellen Macke bei einer der Figuren sprechen kann. Auf den ersten Seiten fallen diese Wiederholungen noch nicht so stark auf, aber mit der Zeit, Zeit, Zeit, wird das ganz schön nervig, nervig, nervig. So richtig. Richtig. Richtig. Das wirkt auch leider nicht poetisch oder literarisch wertvoll. Es stört, stört, stört und verstärkt nur den Eindruck, dass die Protagonisten auch drei Persönlichkeiten der selben Person sein könnten. So ist es auch schwierig sich in die Figuren hineinzudenken.

Auch das Ende ist nur bedingt befriedigend. Dort überschlagen sich die Ereignisse nämlich plötzlich und nehmen etwas merkwürdige Wendungen. All The Strangest Things Are True ist ein interessantes Buch, mit einem ungewöhnlichen Aufbau, aber letztlich lassen einen die Figuren und die Auflösung leider etwas kalt. Wer eine kurzweilige Unterhaltung sucht und einen Hauch von dieser Freiheit der Sommerferien sucht, dem würde ich das Büchlein trotzdem empfehlen.




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