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Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Ab 14 Jahre

384 Seiten

Format:
138 x 220 mm

ISBN:
978-3-522-20192-6

Übersetzt von:
Brigitte Jakobeit

Preis:
16,99

Erscheinungstermin:
16.07.2014

Sofort lieferbar.
Lieferzeit 3-4 Werktage.

Benjamin Alire Sáenz, Formlabor, Brigitte Jakobeit

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken und ist selbstsicher. Ari fallen Worte schwer und er leidet an Selbstzweifeln. Dante geht auf in Poesie und Kunst. Ari verliert sich in Gedanken über seinen älteren Bruder, der im Gefängnis sitzt. Mit seiner offenen und einzigartigen Lebensansicht schafft es Dante, die Mauern einzureißen, die Ari um sich herum gebaut hat. Ari und Dante werden Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume und lachen gemeinsam. Sie beginnen die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem manchmal auch erhebliche Hindernisse überwunden werden müssen, um glücklich zu werden!

In atemberaubender Prosa erzählt Sáenz die Geschichte zweier Jungen, die Loyalität, Freundschaft, Vertrauen, Liebe – und andere kleine und große Geheimnisse des Universums entdecken.

Auszeichnungen

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015, Shortlist Buxtehuder Bulle 2014, "Die besten 7"


Pressestimmen

"Dem Autor gelingt es mit poetischen Worten und viel Feingefühl, in einzigartig ergreifender Weise von den Schwierigkeiten zweier Heranwachsender zu erzählen."

Münchner Merkur


„In den Gedanken und Reflexionen von Ari, vor allem aber in den genialen Dialogen wiederspiegelt sich stets das gesamte Spektrum menschlicher Gefühle – aus Sicht eines Teenagers.“

Leporello


„Ein wunderbar melancholisch-philosophisches Buch über das Erwachsenwerden.“

Wiener Zeitung, Mathias Ziegler


„Eine Geschichte mit einer zärtlichen, poetischen Melodie, die noch lange nachklingt. Ein so wunderbares Buch habe ich lange nicht gelesen.“

General Anzeiger Bonner Stadtanzeiger, Anna Anzulewicz


„Es ist eine große Liebesgeschichte, die Benjamin Alire Sáenz erzählt, weite Strecken getragen von scheinbar beiläufigen und doch so tiefen Dialogen.“

Die Zeit, Katrin Hörnlein



Leserstimmen

Freundschaft und Einsamkeit

Paul13 (07-03-16 11:02)

Benjamin Alire Sáenz’s Buch „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ ist eine Geschichte über Freundschaft, aber auch über die Einsamkeit eines jeden einzelnen.


Text-Inhalt: Aristoteles hat keine Freund und kann auch nicht schwimmen. Er seiner Mutter allerdings versprochen im Schwimmbad nun schwimmen zu lernen, doch die Bademeister machen komische Witze über Mädchen, was Aristoteles verschreckt. Er weiß aber auch nicht an wen er sich sonst wenden soll. Da spricht ihn ein Junge von hinten an, Dante, der ihm schwimmen beibringt. Sie werden beste Freunde und unternehmen allerhand zusammen. Bis zu einem Unfall, bei dem Aristoteles Dante rettet und nachdem Dante nicht aufhört ihm zu danken. Jetzt freut sich Aristoteles fast als Dante umzieht auch wenn er jetzt wieder keine Freunde hat.

Einschätzung: Meiner Meinung nach ist eine Geschichte über allein sein und eine Freundschaft voll von Unterschieden nichts neues und es gab schon massenhaft Bücher mit diesem Thema. Allerdings ist dieses Buch auch nicht schlecht geschrieben. Ich empfehle es ab 12 Jahren.

Ein ungewöhnliches Buch

Paul13 (07-03-16 11:01)

Ein ungewöhnliches Buch. Der Leser begleitet die Freundschaft zweier Jungen, die auf die Namen Aristoteles und Dante hören, über einen Zeitraum von drei Jahren. Sie erleben das, was vermutlich viele Jungen im Alter zwischen 14 und 17 erleben. Schule, Sport, Freunde, erste Partys, Mädchen usw. , erste Ferienjobs, Reisen – der eine verbringt auch ein Jahr in einer anderen Stadt. Da werden dann Briefe geschrieben.

Ungewöhnlich ist die Konstellation: Die Jungs leben in El Paso, sind mexikanischer Abstammung und kommen aus sogenannten „arrivierten“ Elternhäusern. Mit ihren Eltern verstehen sie sich ausnehmend gut, viele der Gespräche mit den Eltern sind witzig bis liebevoll, dabei wird aber nicht verschwiegen, dass es in den Familien durchaus heftige Probleme gibt. Aber man schließt die Eltern ebenso ins Herz wie die beiden Haupthelden. Die Themen, über die sich die beiden Jungen unterhalten, sind oft eher philosophisch, denn beide denken viel nach, weil sie irgendwie Außenseiter in der Schule sind.

Mir hat das Buch so gut gefallen, weil es witzig und einfühlsam geschrieben ist und weil sich die Jungen zutrauen, über ihren eigenen Schatten zu springen. Sie werden im Laufe der Zeit immer mutiger und so gelingt es ihnen auch, eine innere Freiheit zu gewinnen, die dann die Erkenntnis reifen lässt, dass sie nun wohl langsam Männer sind – ein Entwicklungsroman also.

Zum Nächte durchlesen

Gackelchen (08-07-14 16:44)

Dies ist eines dieser Bücher, die man, egal wie alt man ist, beginnt zu lesen und dann nicht mehr hergibt, bis man es durch hat. Ich selbst habe bis morgens um 4 im Bett gesessen und war mit Ari im Truck unterwegs durch die Wüste. Ich wünschte das Buch wäre bereits Teil des Lehrplans an den Schulen, sodass jeder Teenager gezwungen ist die Wörter in sich aufzunehmen. Ich wünschte dieses Buch hätte es schon zu meiner Teenagerzeit gegeben. Ich kann es nicht erwarten bis Ari und Dante den deutschen Markt erobern und ich all meinen Kunden davon vorschwärmen kann. So einfach gehalten und doch eine ganzes Universum auf 384 Seiten. Ein Musterbeispiel dafür dass Jugendbücher nicht mehr im Kinderregal versteckt werden sollten, sondern zu der Belletristik gehören. Ein 5 Sterne Buch wie man es sich nur erträumt.




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