Thienemann-Esslinger

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Maggie und die Stadt der Diebe

Ab 11 Jahre

304 Seiten

Format:
148 x 210 mm

ISBN:
978-3-522-18403-8

Preis:
14,99

Erscheinungstermin:
13.07.2015

Sofort lieferbar.
Lieferzeit 3-4 Werktage.

Patrick Hertweck, Maximilian Meinzold

Maggie und die Stadt der Diebe

New York, 1870.

Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.

Auszeichnungen

Lovelybooks Leserpreis 2. Platz


Pressestimmen

„Erzählt wird diese Geschichte aus dem Jahr 1870 wie ein Historienfilm, mit Bildern von den Härten des Straßenlebens, die durch die Freundschaft zwischen den Kindern erträglich wird. Mit einer Menge düsterer Geheimnisse und gemeiner Schurken, mit viel Dramatik und dem gerechten Lohn für alle Beteiligten, für die Guten wie für die Bösen.“

Süddeutsche Zeitung, Roswitha Budeus-Budde


"Eine definitiv spannende Lektüre für lesehungrige Nachteulen"

Eselsohr, Kathrin Köller


"Patrick Hertweck hat einen wirklich spannenden Roman über das Waisenkind (Maggie) geschrieben, bei dem einem beim Lesen schon mal der Atem stocken kann ..."

Die Rheinpfalz, Tatjana Stegmann


„Die anrührende Geschichte um das Waisenkind Maggie verbindet Spannung mit lebensechten Figuren und zieht den Leser mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre in ihren Bann.“

Jugendbuch-Couch, Carsten Kuhr


"[...] ein fesselndes Lesevergnügen."

Stuttgarter Nachrichten, Gabriele Kiunke


"Patrick Hertweck wandelt mit seinem Buch auf den Spuren von Charles Dickens. Atmosphärische Dichte und hervorragend gezeichnete Charaktere sorgen für eine ebenso fesselnde wie anspruchsvolle Lektüre."

Augsburger Allgemeine


"Die abenteuerliche Szenerie und ihre verschrobenen, geheimnisumwölkten Figuren garantieren Nervenkitzel und Lesegenuss."

1000 und 1 Buch, Verena Zeilinger



Extras & Events

Ein Glas Spezi, eine Tasse Kaffee und eine versteckte Ecke zum Schreiben

Patrick Hertweck schrieb seinen Debütroman „Maggie und die Stadt der Diebe“ in einem düsteren Freiburger Lokal! Im Interview erfahrt ihr mehr!  mehr ...

Leserstimmen

Einfach Kindheit

Sine (05-01-16 22:10)

Fazit:

Ein wahrhaftiges Kinderbuch, welches einfach leicht geschrieben worden ist, das Thema aber schwerer ist. Es versetzte mich zurück in meine Kindheit, in der ich eingemummelt in der Ecke saß und ein schönes Buch las. Einfach toll.

Bewertung:

Schon die erste Seite lässt auf die Gegend und die Trostlosigkeit dieser schließen. Das Bild dazu passt einfach wunderbar und lässt mich super auf das Buch einstimmen. Ich merke auch sehr schnell in welcher Zeit (1870) sich die Geschichte abspielt mit Waisenhäusern und Pestkranken. Alles sehr düster gestaltet. Diese Zeit war wohl auch für einige sehr düster.

In dieser Zeit steht Maggie im Mittelpunkt. Sie flieht vor einer Bande, von der sie keine Ahnung hat. Sie ist so mitreißend und wirbelsturmartig. Sie ist einfach da und ich mag sie. Sie hat ein Herz und blickt noch ganz naiv auf die Welt, die sie aber bald besser kennenlernt, besser als ihr lieb ist.
In dieser Welt stecken so viele Geheimnisse, die nach und nach geklärt werden, sie werden aufgedeckt wie einzelne Puzzleteilen und werden nach und nach zusammengesetzt. So kann ich gleichzeitig zusammen mit Maggie alles entdecken.
Und dann sind da noch die anderen Kinder. Sie handeln nach den Regeln und sie ist nachher nicht ohne sie. Das ist einfach toll, wie gerne man sich haben kann, nach so kurzer Zeit. Und was man alles tut, besonders Tom.
Und dann ist da noch Fagin, er ist wie aus einem Märchen rausgefallen, wie Rumpelstilzchen. Er ist einfach eine Märchenfigur, die dort ihr Dasein fristet und echt komisches Zeug vor sich hinbrabbelt, welches man erst fast ganz am Ende versteht.

Das Buch wird erzählt aus der Sicht von Maggie. Ich mag ja beide Sichten total, also entweder nur eine Sicht oder ganz viele. Beide haben was für sich. Aber hier finde ich sie gut gewählt, Maggie steht einfach im Mittelpunkt.

Eine unterhaltsame Abenteuergeschichte

Melanie Reichert (22-08-15 20:28)

Ich muss sagen, dass ich über das Cover an das Buch gelangt bin. Das Einband ist einfach wundervoll gestaltet und man kann sich schon direkt vorstellen, wie die Protagonistin auf Diebeszug geht. An dieser Stelle möchte ich also das erste Lob verteilen, nun aber im Detail zu meinen Anmerkungen.

Die Geschichte von Maggie und ihren kleinen Dieben ist in der Er-Perspektive geschrieben, um auch alle Charaktere zu beleuchten. Da wir es mit einigen wichtigen und auch weniger wichtigen Personen zu tun haben, war dies wohl auch eine kluge wahl, weil man so als Leser den Eindruck vermittelt bekommt, überall dabei zu sein. Der Schreibstil des Autors ist locker, aber doch malerisch. Er legt sehr viel wert darauf, Atmosphäre zu schaffen und beschreibt uns so die Umgebung meist sehr genau. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn der Geschichte damit Probleme hatte, denn viele Beschreibungen waren mir zu genau bzw. einfach zu lang. Vielleicht ist es auch ein Markenzeichen des Autors, aber bei Aufzählungen wurden stets vier Dinge genannt, die mich dann irgendwie im Lesefluss gestört haben. Im Verlauf der Geschichte hat sich dies aber gegeben und danach konnte ich sie vollends genießen. Diesen Kritikpunkt wollte ich vorweg nehmen, da es sonst nichts an dem Buch auszusetzen gibt.

Die Protagonistin Maggie ist ein Charakter, der viel durchmachen musste und deswegen auch eine unglaubliche Stärke besitzt. Sie lässt sich niemals unterkriegen und macht so Mut, durchzuhalten. Ihre Vergangenheit liegt zunächst im Dunkeln und wird dann im weiteren Geschehen näher beleuchtet. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass eventuell noch ein paar Anekdoten zu iherer Zeit im Waisenheim in die Geschichte eingebunden gewesen wären, damit dieses Kapitel ihrer Vergangenheit nicht komplett wie ein schwarzer Fleck erscheint. Aber auch ohne diese Episode ihres Lebens ist Maggie authentisch, clever und ein wahrer Wirbelwind, den man gerne durch die Geschichte begleitet.

Der Autor hat sich besonders viel Mühe mit den Nebencharakteren gegeben, die er liebevoll gestaltet und ausgearbeitet hat. Da die Diebesbande schon aus 5 Leuten besteht, musste er ebenso viele Individuen zum Leben erwecken und das ist ihm vollends gelungen. Ich hatte zu jeder Zeit ein klares Bild jedes einzelnen im Kopf und hab sie als echt empfunden. Manche sind sogar zu Freunden geworden, vondenen ich gerne noch mehr gelesen hätte. Besonders gut haben mir auch die „Bösen“ gefallen. Sie hatten zwar alle ihre fiesen Seiten, aber gerade zum Schluss wurde dann bei manchen doch noch mal deutlich, dass auch sie nur Menschen sind, die Fehler machen oder sich haben manipulieren lassen.

Die Spannung baut sich von Anfang an auf und steigert sich ab der Mitte etwa sogar noch. Ich hab das Buch regelrecht verschlungen, weil man mit Maggie so mitgefiebert hat und einfach wissen wollte, wie es weitergeht und besonders, ob sie das findet, was sie während der ganzen Geschichte sucht: die Wahrheit über ihre Vergangenheit.

Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Mut und Gerechtigkeit, die an einem lebhaften Setting erzählt wird und so lebendig wird. Maggie und ihre kleinen Diebe sind ein bunter Haufen, den man einfach gern haben muss. Von daher hätte ich nichts dagegen, wenn wir Leser noch eine Geschichte über sie in Händen halten dürften. Die Story ist an sich abgeschlossen, aber ein offenes Detail aus Toms Vergangenheit lässt mich hoffen, dass es doch noch einen Band geben wird.




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