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  • Christian Tielmann

    Christian Tielmann wurde 1971 in Wuppertal geboren und studierte Germanistik und Philosophie in Freiburg und Hamburg. Er lebt heute in Köln und schreibt seit 1999 für verschiedene Verlage Kinder- und Jugendbücher. Eines seiner Lieblingsthemen sind Kinderbücher über Schule. Warum gerade Schule? „Weil ich Schule zum Kotzen fand. Und ich fand schon als Schüler und finde es noch immer, dass Schule nicht zum Kotzen sein muss“, erzählt er. Fürchterlich war für ihn seine Schulzeit auch sicher deshalb, weil er Legastheniker war, also eine Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit hatte. Das hielt ihn aber weder davon ab, Germanistik und Philosophie zu studieren, noch sein Geld mit dem Schreiben zu verdienen. „Irgendwann in dieser langen Zeit habe ich übrigens doch noch die Rechtschreibung gelernt – jedenfalls in groben Zügen“, scherzt der Doktor der Philosophie. Neben Geschichten über die Schule erzählt er gern welche, in denen es was zum Lachen gibt. Hundemüde Hunde zum Beispiel oder die schlechteste Fußballmannschaft der Welt. Oder einen Bauer, den Bauer Beck, der mit seinen Viechern in den Urlaub fährt. Zum Schreiben braucht er vor allem Ruhe. Denn mit „dem Presslufthammer am Trommelfell kann ich einfach nicht nachdenken und wenn ich nicht nachdenken kann, dann fällt mir nichts ein. Und wenn mir nichts einfällt, dann könnte ich diesen Typ mit dem Presslufthammer, den könnte ich ... tu ich aber nicht. Natürlich nicht. Denn ich bin ganz und gar friedfertig“, versichert der Autor. Na dann bin ich ja beruhigt und stelle ihm vorsichtig die nächste Frage. Ob denn während des Schaffensprozesses etwas auf der Strecke bleibt? „Nö“, kommt die prompte Antwort, „Ich schreibe jeden Tag von 8 bis 12 Uhr, danach kommt meine Familie dran.“ Neidisch schiele ich nach dem Presslufthammer. Sein größter Wunsch ist Weltfrieden, und zwar „ab sofort und zack-zack, damit sich die Menschheit endlich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern kann: den Umweltschutz.“ Was er nicht ausstehen könne, frage ich ihn noch. „Ich kann Arschlöcher nicht ausstehen. Leute, die ungerecht handeln, es merken und denen das einfach völlig egal ist. Außerdem finde ich Gewalt ekelhaft.“