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  • Else Ury

    Else Ury wurde 1877 als drittes Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren. Ihre erste Buchveröffentlichung „Was das Sonntagskind erlauscht" erschien 1905. Von 1914 bis 1925 erschienen insgesamt zehn Bände in der sehr erfolgreichen Reihe „Nesthäkchen". Am 12. Januar 1943 wurde Else Ury nach Auschwitz deportiert und vermutlich noch am gleichen Tag in der Gaskammer ermordet. Mit dem „Nesthäkchen" schenkte Else Ury ungezählten Generationen lesehungriger Mädchen eine Identifikationsfigur, die auch heute noch auf junge Leserinnen und Leser Faszination ausübt. In den 38 Büchern, die sie geschrieben hat, spielte ihre jüdische Herkunft nie eine Rolle. Ihr Angebot richtete sich an alle Kinder gleich welcher Konfession. Sie wünschte sich eine Welt des friedlichen Miteinander der Religionen, Geschlechter und Völker. Ihr Werk, insbesondere die Serie der Nesthäkchenbücher, ist ein Teil unserer literarischen Kultur geworden.