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  • 5 Fragen an Jessica Amankona

    Autoreninterview

    Unser neues Loomlight „Azurie“ entführt dich nach Zira, einem kleinen Dorf mitten im Busch. Hier lebt Joya, das einzige Mädchen des Dorfes – und die letzte Azurie. In unserem Interview mit der Autorin Jessica Amankona erfährst mehr über die Hintergründe ihrer Geschichte.

    „Azurie“ ist dein Debüt. Was war für dich als Autorin bisher das aufregendste Erlebnis? 

    Am aufregendsten waren für mich zwei Momente: Einmal, als ich die definitive Zusage für „Azurie“ bekam und das erste Telefonat mit meiner Lektorin führen durfte. Und dann, als der Cover-Reveal auf Instagram stattfand und so viele Leute das Cover geteilt haben und mir geschrieben haben, dass sie sich auf mein Buch freuen. 

     

    Wie kamst du auf die Idee zu „Azurie“? 

    Die Idee zu „Azurie“ bekam ich vor Jahren, als ich in der GEO einen Bericht über eine Frau las, die sehr unter den Konsequenzen der in ihrem Land herrschenden 1-Kind-Politik litt. Trotz der verhängten Geldstrafen, die sie an den Rand des Ruins trieben, schaffte sie es mithilfe ihrer Dorfgemeinschaft, alle ihre vier Kinder großzuziehen. Das hat mich berührt und inspiriert. 

     

    Inwieweit haben deine afrikanischen Wurzeln Einfluss auf das Setting oder die Handlung von „Azurie“ genommen? 

    Auf das Setting haben meine afrikanischen Wurzeln einen sehr großen Einfluss genommen. Das Klima, die Natur, der Glaube an Magie, das Essen – ich habe vieles einfließen lassen, das ich damals selbst auf Besuchen in Ghana kennenlernen durfte. Man sollte aber nicht vergessen, dass ich eine Fantasygeschichte geschrieben habe und die Handlung komplett fiktiv ist. 

     

    Was fasziniert dich am „Enemies to Lovers“ Trope und warum hast du dich dafür entschieden? 

    Am „Enemies to Lovers“-Trope fasziniert mich, wie sich zwei Fremde ineinander verlieben können, obwohl sie durch widrige Umstände/ihre Herkunft/andere Faktoren etc. darauf gepolt wurden sich gegenseitig zu hassen. Die Überwindung von Vorurteilen, spritzige Schlagabtausche und diese ganz besondere Spannung zwischen den Charakteren – all das beinhaltet „Enemies to Lovers“. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich meinen Leser:innen eine möglichst spannende, knisternde und ereignisreiche Geschichte bieten wollte. 

     

    Was hast du mit deiner Hauptfigur Joya gemeinsam und in welchen Punkten unterscheidet ihr euch? 

    Mit Joya habe ich gemeinsam, dass wir beide kämpferisch und leidenschaftlich sind und für das einstehen, wovon wir überzeugt sind. Außerdem sind wir beide jeweils in einer Gesellschaft aufgewachsen, wo wir rein optisch nicht zur Norm gehörten. Ablehnung und das Gefühl anders zu sein, aber auch ein gesteigertes Interesse an der eigenen Person sind wichtige Parallelen zwischen uns. Gleichzeitig ist Joya aber auch öfters naiv und handelt emotional – was ich nicht unbedingt tun würde. Und: sie kann Patrice anfangs absolut nicht leiden! Wie kann sie nur? :D 

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    NetGalley, Christine Schröter

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